Coaching: Unterstützung in stressigen Lebenslagen

Diese Woche war wieder ein Ausbildungstag zu Ausbildung zum Stress- und Resilienz-Coach. Wir haben dabei beleuchtet, wie wir als Coaches Menschen in Stress-Situationen stabilisieren können. Dies nicht im therapeutischen Sinne, sondern eher in stressigen Situationen, die einen Menschen beschäftigen können.

Entspannen für weniger stress, Meditation für mehr resilienz. Coaching für mehr klarheit und Stabilität.

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Ich praktiziere ja schon lange Yoga, Kung Fu und seit Ewigkeiten auch Meditation. Ich kann mich gut stabilisieren und wieder beruhigen. Und dank meiner langjährigen Meditationspraxis sind die Säulen der Resilienz für mich ziemlich logisch. Doch ich merke, dass mein Umfeld mit ihnen ihre liebe Mühe hat:

  • Selbstliebe
  • Selbstachtung
  • Selbstwert
  • Selbstbewusstsein
  • Selbstvertrauen
  • Höheres Selbst ( Urvertrauen

 

Und weitere…

 

Es stimmt: Durch Meditation, Selbstreflexion und Therapie können wir immer mehr

  • Themen aufarbeiten
  • Verletzungen ausheilen
  • Muster transformieren
  • Glaubenssätze auflösen
  • Ängste überwinden

Und dadurch gewinnen wir Selbstachtung, lieben uns mehr, vertrauen uns mehr und schätzen uns mehr.

 

 

Doch manchmal dauert es einfach zu lange, bis die Meditation wirkt. Solange die Meditationspraxis noch nicht gefestigt ist, wird die Meditation bei stressigen Situationen gerne weggelassen. Und dies, obwohl sie dann gerade am nötigsten wäre. Doch diese Reaktion ist absolut verständlich und nachvollziehbar.

 

Umso spannender waren die Tools bei der Coaching-Ausbildung.

 

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass ein Meditationslehrer kein Coach ist – und ein Coach nicht automatisch ein Meditationslehrer. Ein Coach hört empathisch zu und stellt Fragen, um an die für den/die Klient/in richtige Lösung zu kommen.

 

 

Resilienz lässt sich trainieren und stärken.

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In einer Stress-Situation könnte ein Tool der Resilienz sein:

  • Welche Bereiche stärken dich?
    • Die Beziehung?
    • Die Freunde
    • Hobbies?
  • Wo geht Energie weg?
    • Wie könnte man den „Abfluss“ reduzieren oder stoppen? (= Stress reduzieren, Nein sagen, delegieren)
  • Wie kommst du zu neuer Energie? (Entspannung, Ferien, Sport…)
  • Welche Ressourcen sind vorhanden?
  • Welche Ressourcen sind einfach herstellbar?
  • Was sind die Herausforderungen/Challenges?

 

Coaching-Ausbildung ist gut, Coaching-Erfahrung ist besser.

Was mir auch aufgefallen ist: Zwischen Theorie und Praxis liegen Welten. Ein Tool mag noch so einfach tönen und logisch sein. Das kannst du alles lesen und recherchieren, dir Tool-Boxen runterladen und ähnliches. Doch Übung alleine macht den Meister.

 

Offen zu sein für die Themen eines anderen Menschen ohne zu werten. Und während der andere erzählt zu spüren, welches der 1000 Tool du anwenden möchtest, weil es deinem Klienten/deiner Klientin hilft.

 

Ein guter Coach hört dir zu. Und stellt die richtigen Fragen. Sei es, weil du gestresst bist. Sei es, weil du nicht nein sagen kannst. Sei es, weil du vor einem Burnout stehst. Sei es, weil du nicht weisst, was dein nächster Schritt sein soll.

 

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Veränderungen können Angst machen. Nimm dir deine Zeit.

Doch eines kann der Coach nicht: die nächsten Schritte für dich gehen. Wenn du nicht offen bist für Veränderung, kannst du 1000 Coaching-Sitzungen abhalten – und du wirst keine Veränderung im Leben manifestieren. Du kannst auch mehrere Coaching-Ausbildungen selber absolvieren: Wenn du Veränderung willst, musst du dich verändern. Theorie alleine nützt nichts. Taten bringen Veränderungen.

 

Das ist das Schwierige am Coach-Sein: zu akzeptieren, dass einige Menschen zu dir kommen und die Lösung finden – und den Weg dann doch nicht gehen. Vielleicht gehen Sie sehenden Auges in ein Burnout oder bleiben in einer toxischen Beziehung. Als Coach kannst du einfach da sein, wenn sie dich brauchen und bereit sind.