Never stop growing

Wer mich kennt, der / die weiss, dass ich schon einige Coaching Ausbildungen und Weiterbildungen absolviert habe. Weil mich die Arbeit mit Menschen einfach unglaublich fasziniert und bereichert – und ich überzeugt bin, wir haben noch viel Potenzial, besser miteinander umzugehen. Das heisst nicht unbedingt, dass wir „netter“ werden sollen.

 

Nein. Ich meine, dass wir

  • Unsere Bedürfnisse besser kennenlernen
  • Unsere Muster / Trauma kennen und aufarbeiten können
  • Damit wir uns klarer erkennen
  • Und somit in jedem Moment klarer kommunizieren können
  • Ohne Erwartungshaltung an den anderen

So bleiben wir mehr in unserer Mitte, bleiben authentisch und klar.

 

 

Warum braucht man einen Coach?

Ich kenne mich zwar vertieft mit Yoga und Meditation aus – doch ich finde, diese beiden traditionellen "Methoden“ können mit der modernen Psychologie (Erkenntnisse wie auch Techniken) gut ergänzt werden. Ich finde, manchmal müssen sie sogar ergänzt werden, damit wir uns selber oder das Gegenüber stabilisieren können. Klar lässt sich Schmerz einfach aussitzen – doch manchmal sind wir schneller/effizienter/besser, wenn wir noch eine Alternative bieten können. Aber das ist meine persönliche Meinung.

 

 

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Mancher Schmerz, manches Leid, mancher Druck lässt sich einfach nicht wegatmen oder wegmeditieren. Ungesunde, toxische Verhaltensmuster lassen sich manchmal nicht durch einen Vipassana Retreat wegsitzen. Traumata lassen sich oft nicht einfach wegdenken.

 

Ich bin der Meinung, wir Yogalehrer/innen und Meditationslehrer/innen dürfen empathischer werden für den Schmerz der Menschen um uns herum. Dürfen die modernen Hilfsmittel (Therapie/Coaching) selber auch in Anspruch nehmen, um unsere ungeheilten Themen anzuschauen und zu transformieren. Raus aus unserer Bubble, rein in das Leben der anderen – offen, ohne Ratschläge, einfach echt teilnehmen.

 

 

Empathie, keine Ratschläge

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Dein Gegenüber braucht manchmal einfach deine Präsenz,

  • ohne dass du urteilst
  • ohne Ratschläge
  • ohne Besserwisserei
  • ohne Vorhaltungen/Vorwürfe

Einfach daneben sitzen. Empathisch wahrnehmen. Zuhören. Klappe halten. Umarmen.

 

 

 

warum eine weitere coaching-weiterbildung?

Mehrere Suizide in meinem Umfeld haben mich dazu veranlasst, eine Weiterbildung zu absolvieren. Und zwar die zum Stress- und Resilienz-Coach. Denn ich habe gemerkt, dass ich zwar schon stark im Bereich Meditation, Entspannung, Manifestation etc. bin. Aber, weil ich nie so gestresst/unter Druck bin (bzw. mich schneller und stabiler wieder daraus herausziehen kann) nicht so mitfühlen kann – und deswegen keine passenden Tools für suizidgefährdete/stark gestresste Menschen habe. Nicht, dass es etwas geändert hätte, wenn ich die Ausbildung vorher gehabt habe – dieser Gedanke ist nicht relevant.

 

Gestern war also der erste Ausbildungsabend. Und in der Ausbildung wird auch Krisenintervention drin vorkommen, darauf bin ich sehr gespannt.

 

Der Abend war toll und die Gruppe klein aber fein. Da es eine Diplom-Weiterbildung ist, sind die Teilnehmer/innen alles Coaches, die eine Coaching-Grundausbildung bereits absolviert haben. Zuerst haben wir uns vorgestellt und unseren Background ein bisschen erläutert. Das hilft, um Verständnis füreinander zu schaffen und Vertrauen aufzubauen.

 

Ich habe einiges gelernt und konnte Verknüpfungen erstellen – und das war mir das Wichtigste. Ich lerne auch, dass Resilienz auch mit Empathie zu tun hat, was mir gar nicht in den Sinn gekommen ist. Auch dass die Resilienz stark von der sozialen Bindung/menschliche Nähe erwächst ist mir neu gewesen. Aber es macht total Sinn. Es braucht nicht ein grosses starkes Netzwerk, aber 1 oder 2 starke, stabile Bezugspersonen – und das kann einen Menschen resilienter machen. Sehr spannend.

 

Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Abend.