Warum Berührungen gut tun

Vielleicht gehst du auch ab und zu zur Kosmetik. Und du geniesst es, wie dein Gesicht gepflegt, massiert und geknetet wird. Es ist eine Wohltat… Vielleicht gehst du auch regelmässig in die Massage. Nicht nur weil du verspannt bist, aber weil das Durchkneten deines Körpers einfach wahnsinnig gut tut. Oder weswegen bieten alle Wellness-Hotels automatisch auch Massagen an? Warum freuen sich alle beim Wellness-Urlaub auf eine Massage oder den Kosmetik-Termin?

 

Natürlich freuen wir uns beim Wellnessen auch auf die Sauna, den Badebereich etc. Aber: Dieses Sich-Durchkneten-lassen tut einfach sehr sehr gut. Nicht nur der Haut, nicht nur den Muskeln, sondern auch der Seele.

 

Es ist erwiesen, dass Berührungen uns beruhigen. Nicht die kurzen, flüchtigen Berührungen. Sondern vor allem die langen, warmen, langsamen Berührungen. Lange umarmt zu werden lässt unser Herz langsamer schlagen, lässt die Muskeln entspannen. Wir fühlen uns geborgen und wohl. Langsam gestreichelt zu werden gibt uns ein Gefühl von Zuneigung und Geliebt-werdens. Eine lange Berührung gibt uns das Gefühl, nicht alleine zu sein und gesehen und wahrgenommen zu werden.

 

 

Und dieses Wissen können wir nutzen, um bewusst zu entspannen.

Wie das?

 

Wenn du mit deinem Herzmenschen zusammenlebst:

Gönnt euch ganz bewusst eine Gemeinsam-Zeit. In diesen 10, 20 oder 30 Minuten wird ganz bewusst gekuschelt, in Arm genommen. Natürlich könnt ihr auch miteinander reden, aber: immer mit Körperkontakt. Vielleicht liegst zuerst du im Schoss und wirst gestreichelt und danach wird gewechselt. Schenkt euch gegenseitig diese Streicheleinheiten – denn schliesslich seid ihr ja auch gleichwertig. Im Idealfall schenkt ihr euch eure Gemeinsam-Zeit täglich. Denn schliesslich erlebst du ja auch täglich Stress, nicht wahr? Du wirst sehen, das wird eure Beziehung stärken.

 

 

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Wie du dir selber gut tun kannst:

 

Gönne dir ein warmes Bad und massiere deine Arme, deine Beine, deinen Nacken, deine Füsse und Hände. Nimm dir ausgiebig Zeit, deinen Körper wahrzunehmen – und dankbar für ihn zu sein. Schliesslich tut er jeden Tag das Beste, damit du alles erleben darfst und deine Ziele verfolgen kannst.

 

Wenn du nicht baden magst, gönne dir abends einfach mal 10 Minuten, in denen du dich von Kopf bis Fuss selber durchknetest:

  • Zuerst dein Gesicht (schliesse die Augen und geniesse und beobachte!)
  • Deine Ohren
  • Deinen Nacken
  • Deine Schultern
  • Deine Arme
  • Deine Hände
  • Deinen Rücken
  • Deine Beine
  • Deine Füsse

 

Bleib dann ein paar Minuten mit geschlossenen Augen sitzen und spüre nach, wie sich dein Körper anfühlt.

 

 

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Buche dir eine Massage und lasse dich mal 1 Stunde lang durchkneten. Schenke dir selber diese Stunde, in der du nichts tun musst und einfach sein darfst.

 

Oder buche dir einen Termin bei der Kosmetik und gönne dir eine Gesichtsbehandlung. Oder buche dir einen Termin um deine Nägel aufzuhübschen.

 

 

 

Creme deinen Körper mal von Kopf bis Fuss ein. Gönne dir deine eigene „kosmetische Körperbehandlung“. Vor allem deine Füsse haben sicher nicht so oft eine Creme gespürt – im Gegensatz zu deinem Gesicht. Creme deine Füsse ausgiebig ein. Creme deinen Körper ein. Gönne deinem Gesicht ein Peeling und anschliessend eine gute Gesichtsmaske. Schenke dir selber mindestens eine halbe Stunde, um dich und deinen Körper kennenzulernen. Vielleicht magst du auch deine Fuss- und Fingernägel lackieren? Schenke dir selber Aufmerksamkeit und Zeit.

 

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Warum immer von Termin zu Termin hetzen? Warum nicht einfach mal sitzen oder liegen und einfach NICHTS tun? Nimm das Tempo raus und SEI EINFACH IM MOMENT.